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Eintracht Frankfurt beschließt Nachhaltigkeits-Strategie

Aktualisiert: 14. Nov. 2023

Der Fußballbundesligist Eintracht Frankfurt hat will das Thema Nachhaltigkeit noch übergreifender und messbarer angehen. Dazu wurde auch ein Beirat gegründet.


Die neue Strategie gliedert sich in die drei Dimensionen Environment (Umwelt), Social (Soziale Verantwortung) und Governance (Unternehmensführung), kurz ESG.


Um die Nachhaltigkeit der Geschäftstätigkeit bewerten zu können, hat Eintracht Frankfurt bereits Anfang 2021 gemeinsam mit externen Partnern ein unabhängiges und auf die Sports-and-Entertainment-Branche zugeschnittenes ESG-Tool und Ratingsystem entwickelt. Die Grundlage für dieses Ratingsystem bilden mehr als 300 belastbare Nachhaltigkeitskriterien, die auf globalen Standards basieren und im Zuge der Ratingerstellung extern überprüft werden.


"Großer Handlungsbedarf im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit"

Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG: „Wir beginnen heute einen Prozess, zu dem auch gehört, dass wir uns den Spiegel vorhalten und uns auf der Basis klarer Zahlen, Daten und Fakten der Größe der Herausforderung bewusst sind. Hier stellen wir uns auch einer gewissen Messbarkeit, weshalb ein datengetriebenes ESG-Rating ein wesentlicher Meilenstein für uns ist. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass wir uns in den Bereichen Social und Governance auf einem guten Weg befinden und sich hier Haltung und Werte des Klubs stark bemerkbar machen. Gleichzeitig verdeutlicht es, dass wir erst am Anfang stehen und insbesondere im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit großer Handlungsbedarf besteht. Das interpretieren wir als klaren Auftrag, uns in allen Bereichen weiterzuentwickeln.“


Als Teil der Strategie hat Eintracht Frankfurt zudem einen Nachhaltigkeitsbeirat mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gegründet. Ziel ist es, eine Plattform zu etablieren, die einen kritischen Austausch zwischen den Mitgliedern des Beirats und Eintracht Frankfurt ermöglicht und gleichzeitig als Ideengeber für neue Impulse dient. Dem Gremium gehören fünf Experten an:

  • Omid Nouripour (Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen), Beiratsvorsitzender

  • Prof. Dr. Benjamin List (Nobelpreisträger und Direktor der Abteilung für homogene Katalyse am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim an der Ruhr)

  • Prof. Dr. Veronika Grimm (Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftstheorie, Universität Erlangen-Nürnberg; Leitung des Forschungsbereichs Energiemarktdesign)

  • Jörg Eigendorf (Chief Sustainability Officer Deutschen Bank)

  • Ferdinand Huhle (Leiter Konzernkommunikation und Public Affairs Mainova)



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