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Münchner Sportclub zufrieden mit E-Ladesäulen: “Nutzung sehr hoch”

Der Münchner Sportclub (MSC), gegründet 1896, hat eine reiche Geschichte; war er doch zeitweise der größte Sportclub Europas und hatte kurzzeitig auch die Fußballer des FC Bayern bei sich aufgenommen. Der Club hat sich jeher aber auch einer modernen Zukunftsausrichtung verschrieben und dies nun auch beim Thema Mobilität der Zukunft umgesetzt.


So hat der MSC für Elektroautos drei Doppel-Ladestationen in Betrieb genommen, darunter zwei mit jeweils 22 kW Spitzenleistung pro Ladepunkt sowie einen Schnelllader.


Der Club ist Eigentümer der Ladesäulen, die im Rahmen eines Betriebspachtvertrags über zehn Jahre mit einem Backend von go2zero automatisch betrieben und abgerechnet werden. Der Bau wurde im Rahmen des BAV-Förderprogramms “Öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge” bezuschusst und mit einem Baukostenzuschuss von go2zero final realisiert.



Sven Hauch, 2. Vorsitzender des Münchner Sportclubs, sagt: “Die Quote an Elekotroautos wird immer höher, gerade bei uns am Standort mit vielen BMW-Mitarbeitern. Wir wollten hier einen Service für die Mitglieder anbieten und sind sehr froh, dies nahezu ohne eigenes Investment erreicht zu haben.”


Eine Idee, die aufgeht. So gab es seit Inbetriebnahme Anfang des Jahres schon gut 1000 Ladevorgänge. Hauch bestätigt: “Die Nutzung ist sehr hoch, die Ladesäulen kommen offensichtlich gut an. Zumal wir hinsichtlich der Nutzung und dem Service bisher überhaupt keine Kritik erhalten haben.”


Perspektivisch denkt der Club aktuell darüber nach, den Strom für die Ladesäulen selbst zu produzieren und prüft, inwiefern vorhandene Gebäudedächer mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden können.

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