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Erfahrungsbericht Energieaudit: Learnings und Umsetzung beim Badischen Tennisverband

Mit knapp 120.000 Mitgliedern und 700 Vereinen gehört der Badische Tennisverband (BTV) zu einem der größten Tennis-Regionalverbände Deutschlands – eine Position, die ein besonders verantwortungsvolles und umsichtiges Handeln der Verwaltung erfordert.


Entsprechend war es für das Team um Pascal Bender, Ressortleiter Sportentwicklung und Breitensport beim BTV, auch unumgänglich, beim wichtigen Zukunftsthema Nachhaltigkeit eine fundierte Grundlage für alle künftigen Entscheidungen zu haben. Um diese zu erhalten, beauftragte der BTV go2zero mit der Durchführung eines Energieaudits. Dabei handelt es sich um ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördertes Programm, bei dem 80 Prozent der Kosten erstattet werden.



“Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und wir hatten bereits vor dem Energieaudit einige mögliche Maßnahmen ausgemacht. Um diese zu validieren und auch zu priorisieren, war für uns jedoch klar, dass wir zusätzlich eine professionelle Grundlage benötigen”, sagt Bender und ergänzt: “Gerade, weil es für uns besonders wichtig ist, die Ressourcen des Verbands optimal einzusetzen. Und im Verhältnis zu den Investitionskosten – und vor allem den Einsparpotenzialen – sind die Kosten für die Beratung ja marginal.”


Erste Maßnahmen angeschoben


Im Kern konnten durch das Energieaudit beim BTV drei Einsparmaßnahmen identifiziert werden:


1)     Der Austausch der Beleuchtung in der Tennishalle

2)     Die Installation einer Wärmepumpe

3)     Die Installation einer PV-Anlage


Die Maßnahmen werden dabei jeweils mit konkreten Angaben zur potenziellen Investition, der damit zu realisierenden Einsparung und einer rechnerischen Amortisationszeit unterlegt.


Ein Beispiel: Die Beleuchtung der Fünf-Felder-Tennishalle macht aktuell 63 Prozent des gesamten BTV-Stromverbrauchs aus. Durch eine Installation zeitgemäßer LED-Beleuchtung ließen sich hier künftig knapp 8.000 Euro pro Jahr einsparen.



Bender sagt: “Mit Beleuchtungskosten von etwa 3 bis 4 Euro pro Betriebsstunde war uns bereits bewusst, dass die Modernisierung der Hallenbeleuchtung ein Thema ist. Das Audit hat uns hier bestätigt und konkrete Empfehlungen gegeben. So konnten wir mittlerweile Angebote einholen und warten nun auf einen Bescheid für den gestellten Förderantrag.”


Auch die weiteren Vorschläge hat der Verband untersucht und will sie nun, bei ohnehin im Raum stehenden Umbaumaßnahmen, darauf abgestimmt prüfen.


“Absolut sinnvolle Maßnahme”


Für Bender steht damit bereits fest, dass sich die Durchführung eines Energieaudits ausgezahlt hat. Er sagt: “Für uns war es eine absolut sinnvolle Maßnahme. Wir hatten keine konkreten Erwartungen, aber die präzisen Handlungsempfehlungen und detaillierten Erläuterung sind wirklich beeindruckend. Zumal auch der Ablauf über go2zero sehr einfach und unkompliziert war. Wir können es anderen nur empfehlen.”

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